Employer Branding: Mitarbeiterbindung und Unternehmenserfolg

Employer Branding ist in aller Munde. Ein Unternehmen ist immer nur so gut wie seine Mitarbeiter. Im heutigen Wettbewerb um Fachkräfte und Talente wird Employer Branding zu einem entscheidenden Faktor für den Unternehmenserfolg. Durch meine Arbeit in der Employer Branding Fotografie habe ich in den letzten 10 Jahren mit vielen Unternehmen zusammengearbeitet und Bilder für deren Employer Branding erstellt. Deswegen habe ich einiges an Einblicken in mehr oder weniger erfolgreiche Strategien erhalten und trage diese Beobachtungen hier zusammen. In diesem Artikel geht es nicht nur um erfolgreiche Strategien beim Employer Branding, sondern auch um die unbestreitbaren Vorteile für Unternehmen. 

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1. Was ist Employer Branding eigentlich?

Employer Branding ist weit mehr als ein Marketingbegriff, sondern ein strategischer Ansatz, um ein positives Arbeitgeberimage zu schaffen. Somit sollen langfristig talentierte Mitarbeiter gewonnen und an das Unternehmen gebunden werden. Es repräsentiert die Werte, Kultur und Identität eines Unternehmens, vor allem die, die es von anderen Arbeitgebern abhebt. Eine starke Arbeitgebermarke geht über Gehaltspakete hinaus; sie verkörpert den Arbeitsplatz als einen Ort, an dem Mitarbeiter neben der Karriere auch Raum für persönliche Entwicklung finden.

Durch den ständigen Fachkräftemangel gewinnt Employer Branding immer weiter an Bedeutung. Unternehmen in denselben Branchen kämpfen um fähige Professionals. Sind die Gehaltsvorstellungen ähnlich, fällt die Entscheidung für oder gegen einen Arbeitgeber aufgrund des Arbeitsklimas. Unternehmen, die ihre Arbeitgebermarke strategisch gestalten, haben nicht nur einen Vorteil bei der Rekrutierung, sondern fördern so auch die Mitarbeiterbindung und das Engagement.

Der Prozess des Employer Brandings umfasst die Analyse der bestehenden Unternehmenskultur, das Identifizieren der Alleinstellungsmerkmale als Arbeitgeber und die Entwicklung einer authentischen Kommunikationsstrategie. Es soll nach außen kommuniziert werden, was das Unternehmen ansprechend macht. Das können After-Work-Aktivitäten sein, kostenlose Fortbildungen, zusätzliche Urlaubstage, Sportprogramme oder flexible Arbeitszeiten. Kurz: Alles, was die Arbeit angenehm gestaltet. 

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2. Vorteile eines starken Employer Branding

Ein überzeugendes Arbeitgeberimage bringt zahlreiche Vorteile mit sich, die weit über die bloße Anziehung von Talenten hinausgehen. Zuerst das Offensichtliche: Wer sich selbst mit tollen Konditionen als Arbeitgeber präsentiert, zieht und hält Talente eher an. Die Rekrutierung wird somit effizienter und kostengünstiger.

 In erster Linie stärkt eine positive Arbeitgebermarke die Mitarbeiterbindung erheblich. Angestellte, die stolz auf ihren Arbeitgeber sind und sich mit dessen Werten identifizieren, bleiben tendenziell länger in Unternehmen. Dies reduziert nicht nur die Fluktuation sowie den Workload für das HR Team und somit die Kosten für die ständige Neueinstellung und Einarbeitung von Mitarbeitern.

Darüber hinaus beeinflusst das Arbeitgeberimage die Unternehmenskultur positiv. Mitarbeiter, die sich mit den Werten ihres Arbeitgebers identifizieren, sind motivierter, engagierter und tragen so zu einer produktiven und positiven Arbeitsumgebung bei. Nicht zuletzt stärkt eine positive Arbeitgebermarke auch das Vertrauen der Kunden und Geschäftspartner in die Stabilität und Qualität des Unternehmens. Es ist weitgehend bekannt, dass glückliche Menschen effektiver arbeiten. Gibt sich der Arbeitgeber also Mühe, kostenlose Schulungen, Aktivitäten wie Yoga und flexible Arbeitszeiten zur Verfügung zu stellen, kann er sich auf einen effektiven Workflow gefasst machen.  Insgesamt trägt ein starkes Arbeitgeberimage somit maßgeblich zum langfristigen Erfolg und zur Wettbewerbsfähigkeit eines Unternehmens bei.

3. Google als Beispiel für gelungenes Employer Branding

Jetzt aber zu den praktischen Dingen. Von allen Unternehmen, die sich mit gutem Employer Branding ein Standing verschafft haben, sticht eines ganz besonders hervor. Ein herausragendes Beispiel für erfolgreiches Employer Branding ist das Unternehmen Google. Die innovative Tech-Firma hat es geschafft, nicht nur als führender Akteur in der Branche wahrgenommen zu werden, sondern auch als überaus attraktiver Arbeitgeber.

Google betont konsequent seine Unternehmenskultur, die von Kreativität, Offenheit und Zusammenarbeit geprägt ist. Diese Werte werden nicht nur auf der Unternehmenswebsite betont, sondern auch in verschiedenen Kommunikationskanälen, einschließlich sozialer Medien, vermittelt. Gut durchdachte Employer Branding Fotografie zeigt Videos und Geschichten von Mitarbeitern und gibt potenziellen Bewerbern einen authentischen Einblick in den Arbeitsalltag bei Google. Wirft man einen Blick auf Bilder aus dem Arbeitsalltag der Angestellten, wird man mit offenen Arbeitsräumen, verschiedenen Arbeitsplatzkonzepten, Hang out Areas und sportlichen Aktivitäten überrascht. 

Darüber hinaus investiert Google stark in Mitarbeiterentwicklung und Fortbildungsprogramme – es kommt dem Unternehmen selbst zugute, wenn die Mitarbeiter Spaß an der Weiterbildung finden. Flexibilität wird ebenfalls in den Vordergrund gestellt, sei es durch Arbeitszeiten oder die Möglichkeit, remote zu arbeiten. Diese Flexibilität spiegelt sich nicht nur in den Arbeitsbedingungen, sondern auch in den innovativen Arbeitsumgebungen wider, die in den Google-Büros geschaffen werden. Google setzt außerdem auf soziale Verantwortung und Nachhaltigkeit, was die Probleme der modernen Gesellschaft aufgreift und in ein lösungsorientiertes Licht rückt. 

4. Employer Branding Strategien

Google zeigt also, wie es geht. Natürlich hat nicht jedes Unternehmen Ressourcen, um allen Arbeitnehmern die gleichen Wahlmöglichkeiten und Freiheiten zu bieten. Die Entwicklung einer starken Arbeitgebermarke erfordert durchdachte Strategien, die über traditionelle Methoden hinausgehen. Eine effektive Taktik ist die Nutzung von Social-Media-Plattformen mit Employer Branding Fotografie. Unternehmen können ihre Kultur authentisch präsentieren und direkt mit potenziellen Mitarbeitern interagieren. Das Teilen von Mitarbeitergeschichten und Einblicken in den Arbeitsalltag schafft Transparenz und Authentizität.

Des Weiteren spielen Mitarbeiterengagement-Programme eine entscheidende Rolle.  Hier ist Kreativität gefragt: Fortbildungsmöglichkeiten über Gesundheits- und Wellnessprogramme über Bonusprogramme bis hin zu flexiblen Arbeitszeiten. Ein unterstützendes und förderndes Arbeitsumfeld trägt dazu bei, dass Mitarbeiter sich mit dem Unternehmen identifizieren und gerne dort arbeiten.

Zusätzlich können Unternehmen durch soziale Verantwortung und Nachhaltigkeitsinitiativen ihre positive Wirkung auf die Gesellschaft zeigen, was nicht nur das Image stärkt, sondern auch Mitarbeiter anzieht, die sich mit diesen Werten identifizieren.

Insgesamt erfordert eine erfolgreiche Employer Branding-Strategie eine vielschichtige Herangehensweise, die über die traditionelle Personalgewinnung hinausgeht und die individuellen Bedürfnisse und Werte der Mitarbeiter anspricht. Mit professioneller Employer Branding Fotografie unterstütze ich Unternehmen bei deren individuellen Strategie.

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Mehr Businessbilder und Werbeaufnahmen die über meine Arbeit als Portraitfotograf hinaus gehen, finden Sie im ausführlichen Portfolio.